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Anwendungsfall · Steuerberatung

Rechnungsverarbeitung in der Steuerberatung

In der Kanzlei ist die Belegverarbeitung das Mengengeschäft: hunderte Mandanten, jeder mit eigener Kontenlogik und eigenem Verständnis davon, was ein vollständiger Beleg ist. Der Engpass sind nicht die Belege, sondern die Rückfragen.

Der Prozess, der sich am schnellsten rechnet

Was hier anders ist

Woran es in der Steuerberatung konkret hängt.

01

Jeder Mandant hat sein eigenes Kontenmuster

Derselbe Beleg wird für zwei Mandanten unterschiedlich kontiert. Das ist keine Willkür, sondern gewachsene Praxis - genau die Art Regel, die niemand aufgeschrieben hat, die sich aber aus abgeschlossenen Buchungen lernen lässt.

02

Unvollständige Belege kosten mehr als falsche

Ein fehlender Beleg erzeugt eine Rückfrage, die Rückfrage eine Wartezeit, und die Wartezeit verschiebt den Abschluss. Die Vorprüfung auf Vollständigkeit ist deshalb wertvoller als die Kontierung selbst.

03

Fristen sind gesetzlich, nicht verhandelbar

Umsatzsteuervoranmeldung, Lohn, Abschluss. Was liegen bleibt, staut sich auf einen Stichtag - und der verschiebt sich nicht, weil ein Mandant spät geliefert hat.

Systeme, die wir hier anbinden

  • DATEV
  • Unternehmen online
  • Addison
  • Agenda
  • Mandantenportale

Steht Ihres nicht dabei, ist das kein Ausschluss. Wo keine Schnittstelle existiert, bauen wir eine - das ist der aufwendigste Teil und unser Handwerk.

Die Regel, die nur hier gilt

In der Kanzlei ist die Vorprüfung wertvoller als die Buchung. Wer Unvollständiges früh erkennt, gewinnt Tage; wer es spät erkennt, verliert einen Stichtag.

Der Unterschied

Derselbe Ablauf, einmal heute und einmal mit uns.

  1. 01Beleg
  2. 02Zuordnung
  3. 03Prüfung
  4. 04Buchung

Ein Mensch macht esDas System macht es

So läuft es heute

  1. 01Rechnungen kommen per Mail, Post und Portal - PDF, Scan, gelegentlich Foto.
  2. 02Jemand ordnet sie Lieferant, Bestellung und Kostenstelle zu.
  3. 03Beträge werden gegen Bestellung und Lieferschein geprüft.
  4. 04Abweichungen gehen in eine Klärschleife, der Rest wird gebucht.

So liefe es mit uns

  1. 01Belege werden aus Postfach und Portal eingesammelt und ausgelesen, unabhängig vom Format.
  2. 02Lieferant, Bestellung und Kostenstelle stehen zugeordnet da - aus Ihren Stammdaten.
  3. 03Der Abgleich gegen Bestellung und Wareneingang läuft mit; Abweichungen sind begründet.
  4. 04Der eindeutige Teil geht gebucht durch, der Rest in die Klärschleife.

Was das bringt

  • Belege sammeln sich nicht an, bis jemand einen Nachmittag dafür freiräumt.
  • Zuordnung und Abgleich laufen gleich, unabhängig davon, wer gerade im Haus ist.
  • Was auffällt, kommt zu einem Menschen - der Rest ist schon gebucht.

Wo es nicht passt

Bei sehr kleinen Belegmengen lohnt der Aufwand nicht. Unter etwa 300 Belegen im Monat ist die Einsparung kleiner als der Betreuungsaufwand.

Häufige Fragen

Lohnt sich das in der Steuerberatung?

In der Kanzlei ist die Vorprüfung wertvoller als die Buchung. Wer Unvollständiges früh erkennt, gewinnt Tage; wer es spät erkennt, verliert einen Stichtag. Ob es sich bei Ihnen rechnet, hängt an Ihrem Volumen - das nimmt der Audit auf.

Wir nutzen ein anderes System als die genannten. Geht das trotzdem?

Ja. Die genannten sind die, die uns in der Steuerberatung am häufigsten begegnen - eine Liste, keine Voraussetzung. Wo keine Schnittstelle existiert, bauen wir eine.

Was müssen wir dafür bereitstellen?

Ein Postfach oder Ordner, in dem die Belege ankommen - Mail, Scan, Portal. Lesezugriff auf Bestellungen und Lieferscheine, sonst lässt sich nichts prüfen. Die Buchungslogik einmal schriftlich: welche Kostenstelle wann greift. Mehr braucht es für den Start nicht.

Woran erkennen wir, dass es funktioniert?

Bei 200 echten Belegen werden Lieferant, Bestellung und Kostenstelle in mindestens 95 % korrekt zugeordnet. Jede Abweichung zwischen Rechnung und Bestellung landet in der Klärschleife, nicht in der Buchung. Keine Buchung ohne Referenz auf den Beleg, aus dem sie stammt.

Wie lange dauert die Umsetzung?

3 bis 5 Wochen, abhängig von der Zahl der Belegformate.

Entscheidet die KI dabei eigenständig?

Der eindeutige Teil läuft durch. Alles mit Abweichung, fehlender Bestellung oder ungewöhnlichem Betrag geht an einen Menschen - mit der Begründung, warum.

Wann lohnt sich das nicht?

Bei sehr kleinen Belegmengen lohnt der Aufwand nicht. Unter etwa 300 Belegen im Monat ist die Einsparung kleiner als der Betreuungsaufwand.

Derselbe Prozess, allgemein

Diese Seite zeigt den Zuschnitt in der Steuerberatung. Der Prozess selbst ist branchenunabhängig - entscheidend ist, ob er sich wiederholt.

Rechnungsverarbeitung allgemein

Fangen wir mit einem Gespräch an.

Sie erzählen uns, wo bei Ihnen die Zeit hingeht. Wir sagen Ihnen schriftlich, was sich davon zu automatisieren lohnt und was das ungefähr kostet.

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