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Anwendungsfall · Handwerk

Rechnungsverarbeitung im Handwerk

Im Handwerk kommt die Eingangsrechnung meistens ohne Bestellung: geholt wurde an der Theke, geliefert auf die Baustelle, und die Zuordnung zum Auftrag passiert im Kopf des Monteurs. Genau diese Zuordnung entscheidet aber über die Nachkalkulation.

Der Prozess, der sich am schnellsten rechnet

Was hier anders ist

Woran es im Handwerk konkret hängt.

01

Zugeordnet wird auf das Bauvorhaben

Nicht auf eine Bestellnummer, sondern auf Auftrag, Baustelle oder Kommission. Der Hinweis darauf steht - wenn überhaupt - als handschriftliche Notiz auf dem Lieferschein.

02

Lieferschein und Rechnung kommen getrennt

Der Lieferschein ist auf der Baustelle, die Rechnung im Büro, dazwischen liegen zwei Wochen. Ohne Zusammenführung ist die Materialkalkulation eines Auftrags eine Schätzung.

03

Ohne saubere Zuordnung keine Nachkalkulation

Ob ein Auftrag Geld gebracht hat, weiß man nur, wenn Material und Stunden darauf gebucht sind. Fehlt das, bleibt am Jahresende ein Gesamtergebnis ohne Erklärung.

Systeme, die wir hier anbinden

  • Streit V.1
  • pds
  • Label
  • DATEV
  • Großhändler-Portale

Steht Ihres nicht dabei, ist das kein Ausschluss. Wo keine Schnittstelle existiert, bauen wir eine - das ist der aufwendigste Teil und unser Handwerk.

Die Regel, die nur hier gilt

Im Handwerk ist die Rechnungsverarbeitung der Zugang zur Nachkalkulation. Ohne Zuordnung auf das Bauvorhaben weiß niemand, welcher Auftrag sich gerechnet hat.

Der Unterschied

Derselbe Ablauf, einmal heute und einmal mit uns.

  1. 01Beleg
  2. 02Zuordnung
  3. 03Prüfung
  4. 04Buchung

Ein Mensch macht esDas System macht es

So läuft es heute

  1. 01Rechnungen kommen per Mail, Post und Portal - PDF, Scan, gelegentlich Foto.
  2. 02Jemand ordnet sie Lieferant, Bestellung und Kostenstelle zu.
  3. 03Beträge werden gegen Bestellung und Lieferschein geprüft.
  4. 04Abweichungen gehen in eine Klärschleife, der Rest wird gebucht.

So liefe es mit uns

  1. 01Belege werden aus Postfach und Portal eingesammelt und ausgelesen, unabhängig vom Format.
  2. 02Lieferant, Bestellung und Kostenstelle stehen zugeordnet da - aus Ihren Stammdaten.
  3. 03Der Abgleich gegen Bestellung und Wareneingang läuft mit; Abweichungen sind begründet.
  4. 04Der eindeutige Teil geht gebucht durch, der Rest in die Klärschleife.

Was das bringt

  • Belege sammeln sich nicht an, bis jemand einen Nachmittag dafür freiräumt.
  • Zuordnung und Abgleich laufen gleich, unabhängig davon, wer gerade im Haus ist.
  • Was auffällt, kommt zu einem Menschen - der Rest ist schon gebucht.

Wo es nicht passt

Bei sehr kleinen Belegmengen lohnt der Aufwand nicht. Unter etwa 300 Belegen im Monat ist die Einsparung kleiner als der Betreuungsaufwand.

Häufige Fragen

Lohnt sich das im Handwerk?

Im Handwerk ist die Rechnungsverarbeitung der Zugang zur Nachkalkulation. Ohne Zuordnung auf das Bauvorhaben weiß niemand, welcher Auftrag sich gerechnet hat. Ob es sich bei Ihnen rechnet, hängt an Ihrem Volumen - das nimmt der Audit auf.

Wir nutzen ein anderes System als die genannten. Geht das trotzdem?

Ja. Die genannten sind die, die uns im Handwerk am häufigsten begegnen - eine Liste, keine Voraussetzung. Wo keine Schnittstelle existiert, bauen wir eine.

Was müssen wir dafür bereitstellen?

Ein Postfach oder Ordner, in dem die Belege ankommen - Mail, Scan, Portal. Lesezugriff auf Bestellungen und Lieferscheine, sonst lässt sich nichts prüfen. Die Buchungslogik einmal schriftlich: welche Kostenstelle wann greift. Mehr braucht es für den Start nicht.

Woran erkennen wir, dass es funktioniert?

Bei 200 echten Belegen werden Lieferant, Bestellung und Kostenstelle in mindestens 95 % korrekt zugeordnet. Jede Abweichung zwischen Rechnung und Bestellung landet in der Klärschleife, nicht in der Buchung. Keine Buchung ohne Referenz auf den Beleg, aus dem sie stammt.

Wie lange dauert die Umsetzung?

3 bis 5 Wochen, abhängig von der Zahl der Belegformate.

Entscheidet die KI dabei eigenständig?

Der eindeutige Teil läuft durch. Alles mit Abweichung, fehlender Bestellung oder ungewöhnlichem Betrag geht an einen Menschen - mit der Begründung, warum.

Wann lohnt sich das nicht?

Bei sehr kleinen Belegmengen lohnt der Aufwand nicht. Unter etwa 300 Belegen im Monat ist die Einsparung kleiner als der Betreuungsaufwand.

Derselbe Prozess, allgemein

Diese Seite zeigt den Zuschnitt im Handwerk. Der Prozess selbst ist branchenunabhängig - entscheidend ist, ob er sich wiederholt.

Rechnungsverarbeitung allgemein

Fangen wir mit einem Gespräch an.

Sie erzählen uns, wo bei Ihnen die Zeit hingeht. Wir sagen Ihnen schriftlich, was sich davon zu automatisieren lohnt und was das ungefähr kostet.

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