SwiftLabs Solutions

Anwendungsfall · Großhandel

Rechnungsverarbeitung im Großhandel

Im Großhandel entscheidet die Rechnungsprüfung über die Marge: Staffelpreise, Boni und Frachtkosten sind zwischen Bestellung und Rechnung selten identisch, und jede nicht geprüfte Abweichung ist bezahltes Geld. Bei vierstelligen Belegzahlen im Monat prüft das niemand vollständig von Hand.

Der Prozess, der sich am schnellsten rechnet

Was hier anders ist

Woran es im Großhandel konkret hängt.

01

Der Abgleich geht über drei Belege

Rechnung gegen Bestellung gegen Wareneingang, Position für Position. Erst dieser Dreiklang zeigt Mengendifferenzen und Preisabweichungen - und er ist der Teil, der im Alltag zuerst weggelassen wird.

02

Konditionen sind nicht der Listenpreis

Jahresboni, Staffeln, Aktionspreise und Zahlungsziele stehen in der Konditionsvereinbarung, nicht auf der Rechnung. Ob korrekt abgerechnet wurde, weiß nur, wer beide nebeneinanderlegt.

03

Skonto ist eine Frist, kein Rabatt

Zwei oder drei Prozent klingen klein und sind bei Handelsspannen erheblich. Sie fallen weg, wenn ein Beleg zehn Tage im Klärkorb liegt - und das hat nichts mit dem Betrag zu tun, sondern nur mit Durchlaufzeit.

Systeme, die wir hier anbinden

  • SAP
  • Microsoft Dynamics
  • Sage
  • DATEV
  • EDI-Anbindungen
  • Lieferantenportale

Steht Ihres nicht dabei, ist das kein Ausschluss. Wo keine Schnittstelle existiert, bauen wir eine - das ist der aufwendigste Teil und unser Handwerk.

Die Regel, die nur hier gilt

Im Handel ist die Rechnungsprüfung kein Buchhaltungsthema, sondern Margensicherung. Deshalb liegt die Messlatte hier bei der Trefferquote der Zuordnung, nicht bei der Verarbeitungsgeschwindigkeit.

Der Unterschied

Derselbe Ablauf, einmal heute und einmal mit uns.

  1. 01Beleg
  2. 02Zuordnung
  3. 03Prüfung
  4. 04Buchung

Ein Mensch macht esDas System macht es

So läuft es heute

  1. 01Rechnungen kommen per Mail, Post und Portal - PDF, Scan, gelegentlich Foto.
  2. 02Jemand ordnet sie Lieferant, Bestellung und Kostenstelle zu.
  3. 03Beträge werden gegen Bestellung und Lieferschein geprüft.
  4. 04Abweichungen gehen in eine Klärschleife, der Rest wird gebucht.

So liefe es mit uns

  1. 01Belege werden aus Postfach und Portal eingesammelt und ausgelesen, unabhängig vom Format.
  2. 02Lieferant, Bestellung und Kostenstelle stehen zugeordnet da - aus Ihren Stammdaten.
  3. 03Der Abgleich gegen Bestellung und Wareneingang läuft mit; Abweichungen sind begründet.
  4. 04Der eindeutige Teil geht gebucht durch, der Rest in die Klärschleife.

Was das bringt

  • Belege sammeln sich nicht an, bis jemand einen Nachmittag dafür freiräumt.
  • Zuordnung und Abgleich laufen gleich, unabhängig davon, wer gerade im Haus ist.
  • Was auffällt, kommt zu einem Menschen - der Rest ist schon gebucht.

Wo es nicht passt

Bei sehr kleinen Belegmengen lohnt der Aufwand nicht. Unter etwa 300 Belegen im Monat ist die Einsparung kleiner als der Betreuungsaufwand.

Häufige Fragen

Lohnt sich das im Großhandel?

Im Handel ist die Rechnungsprüfung kein Buchhaltungsthema, sondern Margensicherung. Deshalb liegt die Messlatte hier bei der Trefferquote der Zuordnung, nicht bei der Verarbeitungsgeschwindigkeit. Ob es sich bei Ihnen rechnet, hängt an Ihrem Volumen - das nimmt der Audit auf.

Wir nutzen ein anderes System als die genannten. Geht das trotzdem?

Ja. Die genannten sind die, die uns im Großhandel am häufigsten begegnen - eine Liste, keine Voraussetzung. Wo keine Schnittstelle existiert, bauen wir eine.

Was müssen wir dafür bereitstellen?

Ein Postfach oder Ordner, in dem die Belege ankommen - Mail, Scan, Portal. Lesezugriff auf Bestellungen und Lieferscheine, sonst lässt sich nichts prüfen. Die Buchungslogik einmal schriftlich: welche Kostenstelle wann greift. Mehr braucht es für den Start nicht.

Woran erkennen wir, dass es funktioniert?

Bei 200 echten Belegen werden Lieferant, Bestellung und Kostenstelle in mindestens 95 % korrekt zugeordnet. Jede Abweichung zwischen Rechnung und Bestellung landet in der Klärschleife, nicht in der Buchung. Keine Buchung ohne Referenz auf den Beleg, aus dem sie stammt.

Wie lange dauert die Umsetzung?

3 bis 5 Wochen, abhängig von der Zahl der Belegformate.

Entscheidet die KI dabei eigenständig?

Der eindeutige Teil läuft durch. Alles mit Abweichung, fehlender Bestellung oder ungewöhnlichem Betrag geht an einen Menschen - mit der Begründung, warum.

Wann lohnt sich das nicht?

Bei sehr kleinen Belegmengen lohnt der Aufwand nicht. Unter etwa 300 Belegen im Monat ist die Einsparung kleiner als der Betreuungsaufwand.

Derselbe Prozess, allgemein

Diese Seite zeigt den Zuschnitt im Großhandel. Der Prozess selbst ist branchenunabhängig - entscheidend ist, ob er sich wiederholt.

Rechnungsverarbeitung allgemein

Fangen wir mit einem Gespräch an.

Sie erzählen uns, wo bei Ihnen die Zeit hingeht. Wir sagen Ihnen schriftlich, was sich davon zu automatisieren lohnt und was das ungefähr kostet.

KontaktErst der Prozess-Check - zwei Minuten