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Anwendungsfall · Maschinenbau

Angebotserstellung im Maschinenbau

Im Maschinenbau hängt am Angebot mehr als ein Preis: Zeichnung, Werkstoff, Fertigungsweg und Liefertermin müssen zusammenpassen, bevor eine Zahl daraus wird. Genau deshalb bindet der Weg von der Anfrage zum Angebot hier die Leute, die eigentlich konstruieren sollten.

Typischer Zuschnitt: ein Prozess

Was hier anders ist

Woran es im Maschinenbau konkret hängt.

01

Die Anfrage kommt als Zeichnung

STEP, DXF oder ein PDF mit Bemaßung, oft dazu ein Leistungsverzeichnis. Was daraus gelesen werden muss, sind Werkstoff, Toleranzen, Stückzahl und Oberflächenangaben - und die stehen selten an derselben Stelle wie beim letzten Kunden.

02

Kalkuliert wird über Vergleichsteile

Fast niemand rechnet ein Teil von Grund auf neu. Gesucht wird das ähnlichste abgeschlossene Teil im ERP, und darauf wird zu- oder abgeschlagen. Das ist eine Suche über Merkmale, die im System oft gar nicht als Felder existieren.

03

Der Materialpreis wandert

Zwischen Kalkulation und Auftrag liegen Wochen, und Stahl-, Alu- oder Kupferpreise stehen in dieser Zeit nicht still. Wer die Gültigkeitsdauer eines Angebots nicht mitrechnet, verschenkt die Marge oder verliert den Auftrag.

Systeme, die wir hier anbinden

  • abas
  • proALPHA
  • SAP Business One
  • Sage
  • CAD-Ablage
  • Lieferantenportale

Steht Ihres nicht dabei, ist das kein Ausschluss. Wo keine Schnittstelle existiert, bauen wir eine - das ist der aufwendigste Teil und unser Handwerk.

Die Regel, die nur hier gilt

Wo nach Zeichnung gefertigt wird, ist die Angebotsgrundlage ein technisches Dokument - kein Formular. Das System muss lesen können, was gezeichnet ist, nicht was eingetippt wurde.

Der Unterschied

Derselbe Ablauf, einmal heute und einmal mit uns.

  1. 01Anfrage
  2. 02Kalkulation
  3. 03Preise
  4. 04Angebot

Ein Mensch macht esDas System macht es

So läuft es heute

  1. 01Die Anfrage kommt per Mail, oft mit Zeichnung, Leistungsverzeichnis oder Foto im Anhang.
  2. 02Jemand liest sie, sucht vergleichbare Vorgänge im ERP und rechnet auf Basis der letzten ähnlichen Kalkulation.
  3. 03Preise und Verfügbarkeiten werden aus zwei bis drei Quellen zusammengetragen.
  4. 04Das Angebot wird im Vorlagendokument zusammengesetzt, geprüft und verschickt.

So liefe es mit uns

  1. 01Die Anfrage wird beim Eingang gelesen, samt Anhang - Zeichnung, Leistungsverzeichnis, Scan.
  2. 02Vergleichbare Vorgänge kommen aus dem ERP, die Kalkulationsgrundlage steht als Vorschlag da.
  3. 03Preise und Verfügbarkeiten sind eingesammelt, alles Unklare ist markiert statt geraten.
  4. 04Der Entwurf liegt in Ihrer Vorlage - ein Mensch prüft ihn und gibt ihn frei.

Was das bringt

  • Eine Anfrage liegt nicht im Postfach, bis jemand Zeit hat - sie ist erfasst, sobald sie ankommt.
  • Die Kalkulationsgrundlage steht fertig da, statt bei jedem Angebot neu zusammengesucht zu werden.
  • Der Entwurf steht am selben Tag, auch wenn die Anfrage abends kommt.

Wo es nicht passt

Wenn jede Anfrage ein Unikat ist und es keine vergleichbaren Vorgänge gibt, bringt das wenig. Der Nutzen kommt aus der Wiederholung, nicht aus der Intelligenz.

Häufige Fragen

Lohnt sich das im Maschinenbau?

Wo nach Zeichnung gefertigt wird, ist die Angebotsgrundlage ein technisches Dokument - kein Formular. Das System muss lesen können, was gezeichnet ist, nicht was eingetippt wurde. Ob es sich bei Ihnen rechnet, hängt an Ihrem Volumen - das nimmt der Audit auf.

Wir nutzen ein anderes System als die genannten. Geht das trotzdem?

Ja. Die genannten sind die, die uns im Maschinenbau am häufigsten begegnen - eine Liste, keine Voraussetzung. Wo keine Schnittstelle existiert, bauen wir eine.

Was müssen wir dafür bereitstellen?

Lesezugriff auf die abgeschlossenen Angebote der letzten zwölf Monate - daraus lernt das System Ihre Kalkulationslogik, nicht aus einer Formel. Zugang zum ERP oder zumindest ein regelmäßiger Export von Vorgängen und Preisen. Eine Ansprechperson aus dem Vertrieb, die in den ersten Wochen zwei bis drei Stunden pro Woche für Rückfragen hat. Mehr braucht es für den Start nicht.

Woran erkennen wir, dass es funktioniert?

Bei 30 echten Altanfragen liegt der Entwurf in mindestens 80 % der Fälle innerhalb Ihrer üblichen Preistoleranz. Jede unklare Position ist markiert - es wird nichts stillschweigend geraten. Kein Angebot verlässt das Haus ohne Freigabe durch einen Menschen.

Wie lange dauert die Umsetzung?

4 bis 6 Wochen bis zum ersten produktiven Lauf.

Entscheidet die KI dabei eigenständig?

Der Entwurf entsteht selbständig, die Freigabe macht immer ein Mensch. Ein Angebot ist ein bindendes Dokument - es verlässt das Haus nie ohne Blick darauf.

Wann lohnt sich das nicht?

Wenn jede Anfrage ein Unikat ist und es keine vergleichbaren Vorgänge gibt, bringt das wenig. Der Nutzen kommt aus der Wiederholung, nicht aus der Intelligenz.

Derselbe Prozess, allgemein

Diese Seite zeigt den Zuschnitt im Maschinenbau. Der Prozess selbst ist branchenunabhängig - entscheidend ist, ob er sich wiederholt.

Angebotserstellung allgemein

Fangen wir mit einem Gespräch an.

Sie erzählen uns, wo bei Ihnen die Zeit hingeht. Wir sagen Ihnen schriftlich, was sich davon zu automatisieren lohnt und was das ungefähr kostet.

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