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Anwendungsfall · Großhandel

Angebotserstellung im Großhandel

Im Großhandel ist ein Angebot selten eine Kalkulation und fast immer eine Zusammenstellung: Artikel, Verfügbarkeit, Staffel, Frachtanteil. Der Aufwand liegt nicht im Rechnen, sondern darin, für jede Position den richtigen Preis und einen belastbaren Termin zu finden.

Typischer Zuschnitt: ein Prozess

Was hier anders ist

Woran es im Großhandel konkret hängt.

01

Die Anfrage ist eine Positionsliste

Excel-Liste, PDF aus dem System des Kunden, manchmal eine Mail mit fünfzehn Zeilen. Die Artikelnummern darin sind die des Kunden, nicht Ihre - die Zuordnung ist der erste und fehleranfälligste Schritt.

02

Der Preis hängt am Kunden, nicht am Artikel

Konditionen, Jahresstaffeln, Aktionspreise und Sonderabsprachen liegen in der Konditionsvereinbarung. Wer den Listenpreis anbietet, verliert den Auftrag; wer die falsche Staffel zieht, verschenkt die Marge.

03

Verfügbarkeit ist Teil des Angebots

Ein Preis ohne Termin ist im Handel wertlos. Bestand, offene Bestellungen und Lieferantenzusagen müssen zusammengezogen sein, bevor eine Zusage herausgeht.

Systeme, die wir hier anbinden

  • SAP
  • Microsoft Dynamics
  • Sage
  • EDI-Anbindungen
  • Lieferantenportale
  • PIM

Steht Ihres nicht dabei, ist das kein Ausschluss. Wo keine Schnittstelle existiert, bauen wir eine - das ist der aufwendigste Teil und unser Handwerk.

Die Regel, die nur hier gilt

Im Handel entscheidet nicht die Rechengenauigkeit, sondern die Trefferquote bei Artikelzuordnung und Kondition. Genau dort liegt auch die Marge.

Der Unterschied

Derselbe Ablauf, einmal heute und einmal mit uns.

  1. 01Anfrage
  2. 02Kalkulation
  3. 03Preise
  4. 04Angebot

Ein Mensch macht esDas System macht es

So läuft es heute

  1. 01Die Anfrage kommt per Mail, oft mit Zeichnung, Leistungsverzeichnis oder Foto im Anhang.
  2. 02Jemand liest sie, sucht vergleichbare Vorgänge im ERP und rechnet auf Basis der letzten ähnlichen Kalkulation.
  3. 03Preise und Verfügbarkeiten werden aus zwei bis drei Quellen zusammengetragen.
  4. 04Das Angebot wird im Vorlagendokument zusammengesetzt, geprüft und verschickt.

So liefe es mit uns

  1. 01Die Anfrage wird beim Eingang gelesen, samt Anhang - Zeichnung, Leistungsverzeichnis, Scan.
  2. 02Vergleichbare Vorgänge kommen aus dem ERP, die Kalkulationsgrundlage steht als Vorschlag da.
  3. 03Preise und Verfügbarkeiten sind eingesammelt, alles Unklare ist markiert statt geraten.
  4. 04Der Entwurf liegt in Ihrer Vorlage - ein Mensch prüft ihn und gibt ihn frei.

Was das bringt

  • Eine Anfrage liegt nicht im Postfach, bis jemand Zeit hat - sie ist erfasst, sobald sie ankommt.
  • Die Kalkulationsgrundlage steht fertig da, statt bei jedem Angebot neu zusammengesucht zu werden.
  • Der Entwurf steht am selben Tag, auch wenn die Anfrage abends kommt.

Wo es nicht passt

Wenn jede Anfrage ein Unikat ist und es keine vergleichbaren Vorgänge gibt, bringt das wenig. Der Nutzen kommt aus der Wiederholung, nicht aus der Intelligenz.

Häufige Fragen

Lohnt sich das im Großhandel?

Im Handel entscheidet nicht die Rechengenauigkeit, sondern die Trefferquote bei Artikelzuordnung und Kondition. Genau dort liegt auch die Marge. Ob es sich bei Ihnen rechnet, hängt an Ihrem Volumen - das nimmt der Audit auf.

Wir nutzen ein anderes System als die genannten. Geht das trotzdem?

Ja. Die genannten sind die, die uns im Großhandel am häufigsten begegnen - eine Liste, keine Voraussetzung. Wo keine Schnittstelle existiert, bauen wir eine.

Was müssen wir dafür bereitstellen?

Lesezugriff auf die abgeschlossenen Angebote der letzten zwölf Monate - daraus lernt das System Ihre Kalkulationslogik, nicht aus einer Formel. Zugang zum ERP oder zumindest ein regelmäßiger Export von Vorgängen und Preisen. Eine Ansprechperson aus dem Vertrieb, die in den ersten Wochen zwei bis drei Stunden pro Woche für Rückfragen hat. Mehr braucht es für den Start nicht.

Woran erkennen wir, dass es funktioniert?

Bei 30 echten Altanfragen liegt der Entwurf in mindestens 80 % der Fälle innerhalb Ihrer üblichen Preistoleranz. Jede unklare Position ist markiert - es wird nichts stillschweigend geraten. Kein Angebot verlässt das Haus ohne Freigabe durch einen Menschen.

Wie lange dauert die Umsetzung?

4 bis 6 Wochen bis zum ersten produktiven Lauf.

Entscheidet die KI dabei eigenständig?

Der Entwurf entsteht selbständig, die Freigabe macht immer ein Mensch. Ein Angebot ist ein bindendes Dokument - es verlässt das Haus nie ohne Blick darauf.

Wann lohnt sich das nicht?

Wenn jede Anfrage ein Unikat ist und es keine vergleichbaren Vorgänge gibt, bringt das wenig. Der Nutzen kommt aus der Wiederholung, nicht aus der Intelligenz.

Derselbe Prozess, allgemein

Diese Seite zeigt den Zuschnitt im Großhandel. Der Prozess selbst ist branchenunabhängig - entscheidend ist, ob er sich wiederholt.

Angebotserstellung allgemein

Fangen wir mit einem Gespräch an.

Sie erzählen uns, wo bei Ihnen die Zeit hingeht. Wir sagen Ihnen schriftlich, was sich davon zu automatisieren lohnt und was das ungefähr kostet.

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